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Warum es sich lohnt, über unser SocialMedia-Verhalten nachzudenken....

Immer häufiger bin ich mit meinem aktuellen persönlichen Social-Media-Konsum unzufrieden. Mir wird mehr und mehr bewusst, wie oft ich auf Insta & FB herumscrolle und dabei ganz oft eigentlich nichts mehr empfinde - zumindest nichts, was mich glücklich macht, mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert oder mein Herz berührt.


Im Gegenteil, immer öfter jammere und schimpfe ich innerlich über viele Profile, in denen es nur noch darum geht, noch mehr Werbung für noch mehr Produkte zu machen, um die eigene Reichweite, den eigenen Marktwert zu steigern und damit das Börserl zu füllen. Das möchte ich nicht mehr unterstützen. Ja, auch ich bin einigen großen Influencer:innen gefolgt, habe mich mitreißen lassen von ihren Stories und habe manche auch auf eine Art "bewundert", da bin ich ganz ehrlich mit euch.


Heute habe ich damit begonnen, ganz vielen Profilen zu "entfolgen".


Bei manchen fiel es mir wirklich schwer, aber ich habe mich durchgerungen - für mich und meine Gesundheit, für mein seelisches Gleichgewicht und mein persönliches Lebensglück.


Warum ich grundsätzlich gerne auf Insta & Co. unterwegs bin, liegt in der Möglichkeit des Austauschs mit Gleichgesinnten, mit Menschen, die ähnliche Werte, Visionen und Ziele haben wie ich. Leider habe ich diesen Fokus oft aus den Augen verloren und bin Profilen gefolgt, die mich persönlich nicht "bereichern" konnten bzw. mich sogar oft genervt haben.


Ich sehe unser SEIN nicht darin, mehr und mehr zu konsumieren, zu kaufen oder besitzen zu müssen oder sich jedem Mode-, Beauty-, Gesundheits- oder Lifestyletrend anzuschließen sondern darin, uns wieder mehr auf die Verbindung mit Menschen und der Natur einzulassen, dankbar zu sein für all das, was wir schon haben, Toleranz, Offenheit und Mitgefühl zu leben und Gestalter:in für unser Leben und das der Gesellschaft zu sein, mit all unseren Ressourcen und Potenzialen. Ich freue mich sehr über alle Profile, die meine Vision teilen. Diesen Menschen möchte ich auf Insta & Co. folgen.


So viele Menschen orientieren sich an Influencer:innen/ Kreator:innen, sehen sie als Vorbild und eifern ihnen nach. Kleidung, Lebensstil, Wertvorstellungen, Berufe, Hobbies etc. werden nachgeahmt, um seinem Ideal ein Stück näher zu kommen. Dabei verlieren wir das Bewusstsein für uns selbst, für unsere eigenen Stärken, Potenziale, Wünsche und Werte, weil wir uns so, wie wir sind, durch den ständigen Vergleich mit anderen, nicht gut genug fühlen. Wir glauben, dass auch wir glücklicher sein können, wenn wir das Leben leben, das wir bei anderen auf SocialMedia sehen. Das wird langfristig aber nicht klappen, davon bin ich überzeugt.


Leben wir doch aktiv unser eigenes Leben, anstatt als passive Beobachter:innen das der anderen zu leben, das wir manchmal sogar für das eigene halten, weil wir uns damit so sehr verbunden fühlen. Lassen wir uns nicht suggerieren, weniger wertvoll zu sein, nur weil wir nicht X, Y und Z besitzen, keine Modelmaße haben oder unsere Wohnung keinem Hochglanz-Wohnmagazin entspricht.

Ich bin am Weg zu mehr SELBST und weniger FREMD - du auch?



















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